Beschreibung
In sachlicher Auseinandersetzung mit den im 20 Jh. gängigen Deutungen der mittleren Bücher von Platons Hauptwerk wird hier gezeigt: Erstens daß zwischen der Meta physik der Politeia und der Darstellung der Philosophie Platons bei Aristoteles (Metaph. A 6) kein Widerspruch besteht, zweitens daß der Text nicht in der Absicht geschrieben ist, an die Grenzen des Erkennbaren heranzuführen (sondern vielmehr, wie die von den Interpreten stets vernachlässigte Handlung des Dialogs zeigt, an die Grenzen des den Gesprächspartnern Erreichbaren), und drittens daß Sokrates Verhalten im Dialog ganz dem für den Idealstaat vorgesehenen restriktiven Umgang mit der dialektischen Unterweisung entspricht.





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