Beschreibung
Das Buch setzt die Rekonstruktion und Rehabilitation der kulturellen Sinnstruktur des Sports fort, die in ‚Sport: Autonomie und Krise (1996) begonnen worden ist. Die eigenständige Stellung des Sports im Konzert der Künste entsteht primär durch dieDifferenzen, mit denen er sich von seinen natürlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Umwelten unterscheidet. Demgegenüber betonen die wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurse zumeist primär Gemeinsamkeiten, die ihn mit diesenUmwelten verbinden. Die Antwort auf die Frage, ob die Welt des Sports ihren eigenständigen Sinn primär als Teil der ‚Kunst‘ oder als Teil des außerästhetischen ‚Lebens‘ aufbaut, widerspricht also dem Mainstream in diesen Diskursen. So entsteht das Bildeiner Sportsoziologie als Kulturwissenschaft. Die Rekonstruktion des Sports als das Andere und Eigene, als eine ästhetische Erscheinung, ist die spezifische Leistung dieser Soziologie für die Sportwissenschaft. Sportphilosophische und -wissenschaftliche Diagnosen ohne einen solcherart ausdifferenzierten Sportbegriff verlieren sich demgegenüber im Beliebigen. Im Mittelpunkt der acht eigenständigen Studien dieses Buches steht der Eigensinn sportlichen Leistens.





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